Jede seiner Ehefrauen brachte etwas anderes in sein Leben. Einige unterstützten ihn in seiner Karriere, andere suchten mit ihm ein ruhigeres Leben abseits der Kamera. Doch alle mussten mit dem Druck leben, an der Seite eines Mannes zu stehen, der von Millionen Frauen weltweit bewundert wurde.
Manche Historiker sehen in seinen wechselnden Ehen auch den Spiegel einer Hollywood-Generation, in der Ruhm und Liebe selten dauerhaft zusammenfanden. Cary Grant selbst sagte einmal:
“Everyone wants to be Cary Grant. Even I want to be Cary Grant.”
Übersicht der Ehefrauen von Cary Grant
Im Laufe seines Lebens war Cary Grant fünfmal verheiratet. Jede dieser Beziehungen hatte ihre eigene Dynamik, ihre besonderen Momente und Herausforderungen. Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf jede Cary Grant Ehepartnerin werfen.
Virginia Cherrill (1934–1935)
Virginia Cherrill war seine erste Ehefrau. Sie war eine bekannte Schauspielerin, berühmt durch ihre Rolle im Charlie-Chaplin-Film City Lights. Cary Grant lernte sie in den frühen 1930er Jahren kennen, als beide auf dem Höhepunkt ihrer Jugend und ihres Ruhms standen.
Doch ihre Ehe war kurz und stürmisch – sie dauerte nur etwa ein Jahr. Zeitgenössische Berichte erzählen von ständigen Spannungen und Eifersucht. Beide waren ehrgeizig und lebten unter dem enormen Druck der Filmindustrie. Schließlich reichte Virginia die Scheidung ein und begründete dies mit Grants „Stimmungsschwankungen“. Trotz der kurzen Dauer war diese Ehe für Grant eine Lernerfahrung, wie schwer es war, eine Beziehung im Scheinwerferlicht zu führen.
Barbara Hutton (1942–1945)
Seine zweite Ehepartnerin, Barbara Hutton, war eine der reichsten Frauen der Welt – Erbin des Woolworth-Vermögens. Als sie Cary Grant heiratete, war sie bereits von der Presse als „Poor Little Rich Girl“ bekannt, da sie trotz ihres Reichtums selten Glück in der Liebe fand.
Ihre Beziehung zog massives Medieninteresse auf sich. Die Presse nannte das Paar „Cash and Cary“, eine Wortspiel-Verbindung aus „Cash“ (Geld) und „Cary“. Grant wollte jedoch nie als jemand gesehen werden, der aus Geld heiratet, und verzichtete daher auf jegliche finanzielle Vorteile aus der Ehe.
Ihre Ehe endete nach drei Jahren. Doch sie blieben in freundschaftlichem Kontakt, was zeigt, dass gegenseitiger Respekt auch nach Trennungen möglich ist.
Betsy Drake (1949–1962)
Betsy Drake war vielleicht die einflussreichste Cary Grant Ehepartnerin. Sie war Schauspielerin und Schriftstellerin, aber auch eine Frau mit psychologischem Interesse und einer bodenständigen Art. Sie half Grant, sich stärker mit seiner inneren Welt zu beschäftigen, und führte ihn zu Themen wie Selbstreflexion und Therapie.
Ihre Ehe dauerte über 13 Jahre – länger als alle anderen. Gemeinsam spielten sie in mehreren Filmen, unter anderem in Every Girl Should Be Married (1948). Doch auch diese Beziehung hatte Schwierigkeiten. Die Karriere von Grant verlangte viel, und trotz tiefer Zuneigung entfernten sich die beiden allmählich voneinander.
Nach ihrer Scheidung blieben sie freundschaftlich verbunden, und Betsy sagte später in einem Interview, dass Grant „ein komplizierter, aber liebevoller Mann“ gewesen sei.
Dyan Cannon (1965–1968)
Dyan Cannon war jung, energiegeladen und stand selbst am Anfang einer erfolgreichen Filmkarriere. Ihre Ehe mit Cary Grant brachte ein neues Kapitel voller Hoffnung in sein Leben. 1966 bekamen sie ihre Tochter Jennifer Grant, die bis heute als Schauspielerin tätig ist.
Doch die Altersdifferenz von über 30 Jahren führte zu Spannungen. Dyan fühlte sich oft eingeengt durch Grants kontrollierende Art, während er versuchte, Stabilität in sein Leben zu bringen. Nach nur drei Jahren kam es zur Scheidung. Trotzdem sagte Dyan später:
“Cary taught me more about life than anyone else ever could.”
Diese Ehe zeigte die menschlichere Seite von Cary Grant – den Wunsch, Vater zu sein und ein normales Familienleben zu führen, etwas, das ihm lange verwehrt blieb.
Barbara Harris (1981–1986)
Seine letzte Ehepartnerin, Barbara Harris, war keine Schauspielerin, sondern eine PR-Managerin. Sie lernte ihn kennen, als Grant bereits im Ruhestand war. Ihre Beziehung war ruhiger und privater als alle zuvor. Barbara war über 40 Jahre jünger, aber ihre Liebe war aufrichtig und stabil.
Sie blieben bis zu seinem Tod im Jahr 1986 verheiratet. Freunde beschrieben sie als seine glücklichste Zeit, da er endlich Frieden fand – fern vom Rampenlicht, aber nah am Herzen eines Menschen, der ihn wirklich verstand. Barbara Harris blieb nach seinem Tod sehr zurückhaltend und schützte Grants Andenken mit Würde und Liebe.
Häufige Fragen rund um „Cary Grant Ehepartnerin“
Wie viele Ehepartnerinnen hatte Cary Grant?
Er war insgesamt fünfmal verheiratet – mit Virginia Cherrill, Barbara Hutton, Betsy Drake, Dyan Cannon und Barbara Harris.
Welche Ehe war am längsten?
Seine Ehe mit Betsy Drake dauerte am längsten – ganze 13 Jahre.
Hatte Cary Grant Kinder?
Ja, mit Dyan Cannon hatte er eine Tochter, Jennifer Grant, geboren 1966.
Welche Ehepartnerin blieb bis zu seinem Tod an seiner Seite?
Seine letzte Frau, Barbara Harris, war bis zu seinem Tod 1986 mit ihm verheiratet.
Hatten seine Ehefrauen Einfluss auf seine Karriere?
Ja, besonders Betsy Drake unterstützte ihn dabei, bewusster mit sich selbst umzugehen und seine Rollen besser zu wählen.
Diese Fragen zeigen, warum viele noch heute „Cary Grant Ehepartnerin“ googeln – weil hinter den glamourösen Schlagzeilen echte Geschichten stecken, die Nähe, Verlust und menschliche Entwicklung zeigen.
Bedeutung für heutige Leser
Warum sollte man sich heute noch mit Cary Grants Ehepartnerinnen beschäftigen? Weil sie zeigen, dass selbst ein Weltstar mit den gleichen Gefühlen und Unsicherheiten kämpfte wie jeder andere. Seine Beziehungen lehren uns, dass Erfolg, Charme und Geld nicht automatisch Glück bedeuten.
Viele junge Menschen können heute daraus lernen, wie wichtig gegenseitiger Respekt und Verständnis in Beziehungen sind. Jede Ehe Grants war anders – manche voller Leidenschaft, andere von Ruhe geprägt. Zusammen bilden sie ein menschliches Mosaik, das uns auch heute noch bewegt .
Fazit
Cary Grants Leben war ein Film voller Wendungen – und seine Ehepartnerinnen waren die wichtigsten Nebenrollen darin. Von der glamourösen Virginia Cherrill über die reiche Barbara Hutton bis zur bodenständigen Barbara Harris – jede Frau half ihm, sich selbst besser zu verstehen.
Seine letzte Jahre mit Barbara Harris zeigten, dass wahre Liebe oft erst spät im Leben kommt. Und vielleicht ist das die schönste Botschaft dieser Geschichte: Ruhm vergeht, aber ehrliche Zuneigung bleibt.
Mher Lessn: Joschka Fischer Ehepartnerin

